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Blog & News - Auf Augenhöhe

Am 22. September kamen über einhundert Menschen, um die Preisverleihung mitzuerleben. Kooperationspartner und Koopertionspartnerinnen waren ebenso anwesend, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fotowettbewerbes und eine Menge Kinder und Jugendliche.

Nach der feierlichen Eröffnung durch unsere Geschäftsführerin Frau Förster und dem Rektor der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit Prof. Brandes folgten Grußworte durch Frau Greif vom Jugendamt der Landeshauptstadt Dresden und dem Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Sachsen Herrn Richter. Im Anschluss erfuhren wir mehr über die Arbeit der Kinder- und Jugendjury, sowie der Erwachsenenjury, wurden die 3. und 2. Plätze verliehen. Der Kunstpreis und der erste Preis waren dann der Höhepunkt des Abends. Vielleicht ist auch Ihr Favorit dabei, aber schon während der Preisverleihung wurde deutlich, dass es den einen Favoriten gar nicht gibt, sondern die eigene Persepktive eine wesentliche Rolle spielt. Herzlichen Glückwunsch!!!

Im Anschluss war Zeit um zum Thema auf Augenhöhe ins Gespräch zu kommen, sich selbst spielerisch auf Augenhöhe zu begeben und natürlich die Bilder des Fotowettbewerbes und die Texte von Frau Möbius auf sich wirken zu lassen. Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Oktober 2016 in den Räumen der Evangelischen Hochschule (Dürerstraße 25) zu besichtigen, bevor sie als Wanderausstellung auf Reisen geht.

Einen energievollen Rahmen bildetet die Dresdner Jungenband ODMALUSI, die ihre selbst geschriebenen und vertonten Lieder spielte - sehr hörenswert.

Vielen Dank an alle, die den Fotowettbewerb und die Preisverleihung ermöglicht oder dazu beigetragen haben, insbesondere an Aktion Mensch, an die Dresdner Stadtsparkasse, an XXL - Die Wand, an die Evangelische Hochschule, an den Moderator Christan Barth, an das Orgateam im VSP, an Frau Möbius, an ODMALUSI, an die beteiligten Teams im VSP und viele mehr ... vielen Dank!!!!!!

Und hier die Preisgekrönten Bilder:

3. Platz: Auf Augenhöhe? Tobias Teubner

3. Platz: Ohne Sicht?! Dagmar Heise

2. Platz: Gemeinsames Spielen – Nähe spüren. Andrea Elsner

2. Platz: Auf Augenhöhe mit sich selbst. Lyubov Schöne

Kunstpreis: Die äquivalente Einzigartigkeit. Clara Baumgart & Eva Filip

1. Preis: Perspektivwechsel. Tobias Teubner

 

Vielen Dank für alle Einsendungen, die zu dieser Vielfalt und den vielen Perspektiven geführt haben!

 


 

Am Fotowettbewerb "Auf Augenhöhe" können alle teilnehmen (unabhängig vom VSP e.V.), die Bilder in Verbindung mit dem Thema haben oder erstellen wollen! Einsendeschluss ist der 31. August 2016.

 

Wer es eilig hat, kommt hier direkt zu den Bildern ...


 

Jeden Donnerstag- Nachmittag findet bei uns der “ Kreative Familientreff“ und die „Spielekiste“ statt. Hier können die Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern einfach mal „Tapetenwechsel“ erleben. Der Treff bietet die Möglichkeit zum Entspannen, Auftanken, Spielen , Singen, neue Kontakte knüpfen und sich in lockerer Runde auszutauschen. Weiterhin können die Besucher/Innen verschiedene Kreativtechniken wie beispielsweise Malen, Drucken, Prickeln, Filzen erproben und kleine Geschenke erstellen. Sehr gern können die Teilnehmer/Innen eigene Ideen und Wünsche mit einbringen und damit unser Angebot bereichern.

Dazu folgendes:
Aufgrund des schönen Wetters im Juni fand der Treff auf dem Außengelände des Familienzentrum statt. Eine Mutter hatte ein neues Lied von den  „schillernden Seifenblasen“ mit in die Runde gebracht, sang es vor und hat mir ebenfalls  ein paar neue Techniken für die Gitarrenbegleitung gezeigt. Die Eltern und  Kinder hatten viel Freude daran, das Lied zu singen und die Seifenblasen fliegen zu lassen. Angesteckt  von der Begeisterung des gemeinsamen Singens fragte uns Tim (6 Jahre) ganz spontan, ob er uns auch ein neues Lied lernen könnte? Er erzählte, dass seine Erzieherin in der KITA es sich selber ausgedacht hat und schon ging es los. Wir lernten von Tim an diesem Nachmittag ein fröhliches Bewegungslied in drei Sprachen, deutsch, englisch und tschechisch.
Diese Spontanität und Freude der Kinder und Eltern sowie das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten ist ein schöner Ausdruck von gegenseitigem Lernen auf Augenhöhe.
Wir sind sehr dankbar für diese bereichernden, wunderschönen "Momente" in unserer Arbeit.

Viele Grüße von Birgit und Ina


 

Kurzbericht zum Projekt „Auf Augenhöhe“

Wir haben das Projekt „Auf Augenhöhe“ innerhalb eines Sozial Trainings behandelt. Thema des sozial Trainings war „Gefühle“. Der Übergang zu „Auf Augenhöhe“ war…, „Was macht ein gutes Gefühl aus im Umgang mit anderen? Was braucht ein Gespräch oder ein Kontakt, damit du dich gut fühlst? Was bedeutet sich „gut fühlen“ in einer Konversation?
Die Schülerinnen antworteten:
„ ausreden lassen, ernst genommen werden, Aufmerksam zu hören, nicht beleidigen, selbstbewusstsein, respektiert werden, den anderen anschauen, Antworten auf Fragen, Augenkontakt halten, freundlich sein, Interesse zeigen, nicht ausgelacht werden.“
In der nächsten Woche folgte die kreative Umsetzung: Wir stellten verschiedenste Materialien zur Verfügung. Die Schülerinnen fanden sich in 2-er bis 3er Gruppen zusammen. In dem ersten Teil der Gruppenarbeit überlegte jede Gruppe, was sie darstellen wollen. Dann folgte im zweiten Teil der Gruppe die kreative Umsetzung der Idee… .
Zum Schluss folgte ein Galeriegang. Wir gingen gemeinsam zu den einzelnen Kunstwerken der Schülerinnen. Jede Gruppe durfte ihr Werk vorstellen und ihre Gedanken dazu mitteilen. Durch die Methode „Galeriegang“ hat jede Gruppe Wertschätzung erfahren, was einen guten Abschluss des Projektes ergeben hat.

Dinglingerschule 6. Klasse


 

Wusstet ihr das am 15.9. ein Film mit dem Titel AUF AUGENHÖHE raus kommt? Klingt ziemlich interessant, hier der Trailer:

https://www.youtube.com/watch?v=uaUDjvfASdc

Grüße,
Sandor


 

Sandor Borbely vom Plauner Bahnhof hat aus den Einrichtungen des VSP e.V. die Kinder- und Jugenjury zusammengebracht. Es werden Kinder und Jugendliche aus dem Spatz, aus der NUS, der Dinglingerschule und der FABI dabei sein.

Toll! Wir dürfen gespannt sein.

16. August 2016 - von Holger Strenz

 


 

Ich hörte das 1. Mal zu Beginn des Jahres vom Leitungsteam, dass ein Fotowettbewerb beim VSP in Planung ist.
Sogleich kreisten bei mir viele Gedanken und mein Herz klopfte etwas schneller, denn Fotos sind einfach phantastisch. Sie spiegeln u.a. den Menschen in seiner Mimik und Gestik und den Bezug zur Umwelt wieder. Deshalb erklärte ich sofort meine Bereitschaft dort mit dabei zu sein.
Es dauerte auch nicht lange, so erfuhren wir Details und ein Treffen mit Holger beantwortete die letzten Fragen (Bildgröße, Anzahl der möglichen Fotos,,,,). Und es ging los.
Was heißt es für mich auf Augenhöhe in unserer KITA zu arbeiten? Wann ist das in unserem Arbeitsalltag besonders gefragt (auch privat nahm ich mich unter „die Lupe“)? Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema, nahm ich schon immer meine Kamera mit und merkte, dass wir Vieles tun, aber dass das auch nicht so leicht festzuhalten ist, weil man ja selbst oft in diesen Situationen steckt. Ich studierte unter diesem Blickwinkel auch wiederholt das Leitbild des VSP und Einiges wurde greifbarer.
Nachdem die Flyer und Plakate eintrafen und wir diese im Haus verteilten, kam ich auch mit den Eltern ins Gespräch. Sie hörten sehr interessiert zu, fanden die Idee auch gut, aber so richtig mit Beteiligung wurde leider nichts.
Zu dem Fotowettbewerb bereite ich mit den Kindern auch Angebote vor, so verständigten wir uns, was „Auf Augenhöhe“ für die Kinder bedeutet, was sie für Fotos gern möchten (von Regenbogen bis Schnecke war alles dabei). Auch fanden es die Kinder schön, allein zu fotografieren, was sie so sehen. Nach der engeren Auswahl war es für mich sehr interessant, was die Kinder dazu äußerten und am Ende jedes Kind ein anderes Foto toll fand. 
„Auf Augenhöhe“ war auch Teil unserer Dienstberatung. Ich versuchte das Team für den Fotowettbewerb zu begeistern, inhaltliche Anregungen zu geben, aber ich war wohl nicht überzeugend genug…. Ich sprach daraufhin das Leitungsteam und einige Kollegen an, damit sie sich eine Meinung dazu bilden, ob die Fotos stimmig zum Thema sind. Dabei bekam ich positives Feedback.
Aus ca. 150 Fotos suchte ich die für mich passendsten Bilder heraus und bemühte mich um eine aussagekräftige Fotounterschrift.
Dazu lud ich auch ca. 20 Elternpaare ein, um gemeinsam zu entscheiden, bzw. treffendere Formulierungen zu finden und das „Ja“ zu den Fotos zu holen.
Besonders herausfordernd war für mich die Erlaubnis aller Sorgeberechtigten zur Veröffentlichung zu erlangen. Viele Eltern sind getrennt, sehen sich selten, wohnen an anderen Orten oder kommunizieren nicht miteinander, bzw. entschieden sie sich dann kurzfristig doch nicht die Fotos ihrer Kinder frei zu geben.. Deshalb waren die letzten Arbeitsschritte besonders zeitintensiv und kraftraubend.
Trotzdem hoffe ich sehr, dass es eine positive Resonanz auf die Fotos von der KITA „Prohliser Spatzennest“ geben wird und ihr darauf seht, dass das Arbeiten auf Augenhöhe mit den Kindern, Kindern untereinander, mit den Eltern und im Team, Grundlage unserer basisdemokratischen Arbeitsweise ist.

Mit lieben Grüßen
Andrea Elsner
„Prohliser Spatzennest“ Dresden


 

Was Besucher_Innen im Tapetenwechsel zu "Auf Augenhöhe" sagen findet ihr hier ...

... und hier ...


 

           

Ich habe im Foyer vom Familienzentrum Tapetenwechsel versucht den Fotowettbewerb als Blickfang für unsere Nutzer/innen zu gestalten. Die anregenden Fragen z.B. Was heißt für mich „Auf Augenhöhe“ sind hier auch in den Wolken zu finden und können zum Nachdenken über dieses Thema anregen und die Lust zum Mitmachen wecken. In den Angeboten des Familienzentrums fließt der Wettbewerb mit ein, in dem Familien darüber informiert werden und auch die Fragen mit in die Hand bekommen. Vielleicht bekommen wir ja ein paar Antworten von Vätern, Müttern, Großeltern oder Kindern. Diese können genauso in unserem Foyer einen Platz finden wie ein paar schöne Bilder, die in den Gruppen entstanden sind und können so Inspiration für andere sein.

Gunhild Nutsch vom Familienzentrum Tapetenwechsel


 

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Fragen und Koordination:

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Tel.: 0162 84 64 351
 
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