B:Club UN.MÖGLICH - Werkstattaufführung FREISCHWIMMER*INNEN
In einer Gesellschaft, in der scheinbar alles möglich ist, stellen wir uns den unsichtbaren Barrieren,
die z. B. durch Erziehung, Sozialisation, Geld und Herkunft entstehen.
Mit welchen Mitteln grenze ich mich absichtlich von anderen ab, um mich zu schützen oder um meine Individualität zu zeigen?
Wie prägen diese Grenzen meine Identität?
Welches Potenzial steckt in einer Begrenzung?
In einer Zeit, in der uns Social Media oft das Gefühl von Unendlichkeit vermittelt, stellen wir die Frage: Was bedeutet es wirklich, grenzenlos zu sein?
Durch Tanz und Bewegung finden wir kreative Ausdrucksformen, um Gedanken und Gefühle zu teilen, befragen unsere eigene Sicht und bringen Erfahrungen, Wünsche und Träume ein.
Handlung:
Deine Eltern kommen in dein Zimmer ohne anzuklopfen. Du traust dich nicht nachzufragen, wenn du etwas nicht verstanden hast. Du sollst immer erreichbar sein. Du vergleichst dich ständig mit anderen. …
Unsichtbare Barrieren gibt es überall. Manche setzen wir selbst – zum Schutz, zur Abgrenzung, als Ausdruck von Individualität. Andere begegnen uns von außen, oft ohne Ankündigung. Sie trennen, geben Halt und fordern heraus. Manche wollen überwunden werden, andere brauchen wir, um uns sicher und wohl zu fühlen.
In der Performance FREISCHWIMMER*INNEN laden die Jugendlichen des B:Club UN.MÖGLICH zur Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen ein. Gemeinsam erforschen sie welche Gefühle, Gedanken und körperlichen Reaktionen sichtbare und unsichtbare Barrieren auslösen können. Sie erzählen von eigenen Erfahrungen aus ihrem Alltag und zeigen, dass Freiheit nicht durch Grenzenlosigkeit entsteht, sondern darin liegt die eigenen Grenzen zu kennen. Sie laden das Publikum ein sich zu fragen:
- Woran hältst du dich fest?
- Woran erkennst du deine Grenzen?
- Wo gehst du zu weit – bei dir oder bei anderen?
- Welche Barrieren müssen unbedingt verschoben werden?
- Welche Barrieren setzt du selbst, um dich frei bewegen zu können?
- Welche schützen dich, oder geben Orientierung und ermöglichen es dir, dich abzustoßen und einfach treiben zu lassen?
Die Veranstaltung wird gefördert von ChanceTanz, einem Projekt von „Aktion Tanz - Bundesverband Tanz in Bildung und Gesellschaft e. V.“ im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des BMBFSFJ.
Das Projekt ist eine Kooperation mit dem Verbund Sozialpädagogischer Projekte e. V., der 121. Oberschule „Johann Georg Palitzsch“ in Dresden Prohlis und dem Staatsschauspiel Dresden.
Infos zur Veranstaltung
| Leitung | Anna Till, Alina Zimmermann |
| Ausstattung | Fiona Klinner |
| Musik | Johannes Till |
| Mit | Elina Engelmann, Hiyab Hayle, Edda Hopf, Yuliia Kolosova, Céline Lorenz, Jolanthe Reichel, Noah Schneider, Leonie Wandrei, Alicia Wichary |
| Termine | Mittwoch, 25.03. 19:00 Uhr Donnerstag, 26.03. 19:00 Uhr Dienstag, 31.03. 18:30 Uhr |
| Ort | Mittwoch, 25.03. & Donnerstag, 26.03. Kleines Haus 3 Dienstag, 31.03. Bürgerhaus Prohlis |
| Kosten | Eintritt frei |
Karten und Anmeldung unter:
Wir freuen uns auf euch!
Euer Fabi-Team